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Christoph Rickels in der Berufseinstiegsgsschule

Mucksmäuschenstill ist es fast zwei Stunden lang, als Christoph Rickels am 23.11.18 vor 40 Schülerinnen und Schüler der Berufseinstiegsschule seinen Vortrag zur Gewaltprävention hält.

Christoph Rickels ist selbst Opfer einer Gewalttat geworden. Vor 11 Jahren wurde er vor einer Disco niedergeschlagen und erlitt schlimmste Verletzungen. Bis heute leidet der 31-Jährige unter den massiven körperlichen und psychischen Folgen dieser Tat.

„Ich kann nicht mal mehr gerade laufen, ich bin kaputt“, sagt Christoph Rickels mit deutlichen Schwierigkeiten beim Sprechen. Die Schülerinnen und Schüler hören ihm gebannt zu und ihre Ergriffenheit ist förmlich spürbar.

Er erzählt, dass er früher selbst ein „Mackertyp“ gewesen sei und auch geprügelt habe. Heute kämpft er mit seiner Initiative „First Togetherness“ gegen Gewalt und tourt durch Schulen, Justizvollzugsanstalten und andere Einrichtungen, um den Jugendlichen seine Botschaft der Gewaltfreiheit und des Zusammenhaltes zu vermitteln. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund, begegnet den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe.

Sein Anliegen kommt offensichtlich an. Er schafft es, die Schülerinnen und Schüler der BVJ- und BEK-Klassen für zwei Stunden in seinen Bann zu ziehen, und auch im Anschluss an den Vortrag wird im Unterricht noch lange über das Erlebte reflektiert.

(Text Renate Surmann)

 
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