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Schüler/innen der BBS Ritterplan zu Besuch im französischen St.-Etienne

Zwischen dem 25. Februar und dem 17. März 2018 bot sich für zehn Schüler/innen der BBS III Ritterplan die Möglichkeit, einen Einblick in den Alltag und die Arbeit französischer Freunde zu gewinnen. Nachdem im November und Dezember des letzten Jahres bereits zwölf Franzosen des Lycée Hôtelier Le Renouveau aus St.-Etienne in Deutschland waren, fand nun der Gegenbesuch statt. Hierbei sollten die jungen angehenden Fachkräfte (zwischen 18 und 28 Jahren), in einem zweiwöchigen Praktikum in die Arbeitsabläufe der französischen Gastronomie eingeführt werden. Zuvor jedoch stand eine Woche voller Besuche gastronomischer Unternehmen der Region auf dem Programm.

So begann die Woche nach einer zehnstündigen Anfahrt am Sonntag mit dem Besuch der Kaffeeproduktion "Cafés Chapuis". Da auch die Gemeinschaft mit den französischen Familien besonders im Mittelpunkt stand, wurde am Nachmittag gemeinsam mit beiden Schülergruppen ein 4-Gang-Menü für die Angehörigen zubereitet und serviert. Dienstag konnte die deutsche Abordnung dann einen Einblick in die Herstellung und Verwendungsweisen von ätherischen Ölen bekommen. Nach langer Anfahrt sollte am folgenden Tag eine Pralinenherstellung besucht werden. Im Anschluss stand für die Köche- und Hotelfach-Auszubildenden eine Fahrt in die Weinberge auf dem Plan. Donnerstagmorgen lernten die Schüler/innen in der Destillerie "Pages" die regionale Spezialität "Verveine du Velay Verte 55" kennen. Hierbei handelt es sich um einen Likör aus Eisenkraut . Nachmittags besuchte die deutsche Gruppe dann die Stadt Le Puy en Velay, ein typisches Beispiel für die französische Kultur. Die heilige Maria, Notre Dame, gilt in Frankreich als Schutzpatron einer Stadt. So steht auch in Le Puy eine 25 Meter hohe Statue, welche über einen Berg erklommen werden konnte. Am letzten Tag war die Chocolaterie "Weiss" abschließender Programmpunkt.

Zu Beginn der zweiten Woche wurden die Schüler/innen nach und nach in ihre Betriebe gebracht, um das Praktikum zu beginnen. Dort sollten viele neue Eindrücke der französischen Arbeitswelt auf sie warten. An den freien Tagen konnten selbstständig weitere Ausflüge unternommen und die Freundschaften gepflegt werden. Nach drei Wochen trafen die Schüler/innen voller neuer Eindrücke wieder in Göttingen ein und nahmen ihre Ausbildung wieder auf. Zusammenfassend ist der Austausch eine große Chance internationale Beziehungen - beruflich wie privat - langfristig zu fördern und die Kultur des jeweiligen Landes über die Grenzen hinaus zu vermitteln.

Gefördert wird dieser Austausch durch das Deutsch-Französische-Sekretariat, so dass auch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende den Europapass erhalten.

(Text: Torsten Bosse)