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Alle gleich, alle anders! - ein Filmprojekt mit Lars Wätzold

Unter der Überschrift " Emotional Storytelling" fand im Mai und im Juni 2016 für mehrere Tage ein Filmprojekt unter der Leitung von Lars Wätzold von der Comedy Company Göttingen statt. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichsten Herkunftsländern und verschiedenen Klassen (HBE, EBE, SBF, BVA) unserer Schule nahmen teil, darunter auch ein Schüler mit dem Down-Sydrom, der bei uns inklusiv beschult wurde. Unterstützt wurde Herr Wätzold in seiner Arbeit von den beiden Schulsozialarbeiterinnen Frau Morick und Frau Surmann und dem Schulbegleiter Herrn Steffanowski. Die Finanzierung dieses Projektes übernahm das Pro aktiv center des Landkreises Göttingen.

Im Rahmen von Projekttagen waren die Schülerinnen und Schüler zunächst aufgefordert, sich unter der Leitfrage: " Wie bin ich geworden wie ich bin?" mit den prägendsten Erlebnissen ihrer Biographie und ihren Zukunftsträumen auseinanderzusetzen und diese zu dokumentieren. Die Schülerinnen und Schüler wurden so in die Lage versetzt, sich selbst zu reflektieren aber auch mit den Schicksalen und Kulturen der anderen auseinanderzusetzen. Aufgelockert wurde diese intensive biographische Arbeit durch Übungen und Spiele zur Teambildung und Theaterpädagogik.

Die entwickelten Geschichten wurden anschließend filmisch umgesetzt. Drehorte waren u.a. unsere Schule, der Kiessee und das Bekleidungsgeschäft "Woggon". Die Aufnahmen wurden von Filmproduzent und Kameramann Thomas Kirchberg durchgeführt.

Entstanden ist ein beeindruckender 25-minütiger Film , der unter der Überschrift " Alle anders - alle gleich !" vor allem eines verdeutlicht: Bei aller Verschiedenheit in Biographie, Kultur und Hautfarbe - die Zukunftswünsche unserer Schülerinnen und Schüler sind so verschieden nicht...

Resümierend waren sich alle Schülerinnen und Schüler darüber einig, dass dieses Filmprojekt insgesamt eine sehr gelungene und bereichernde gemeinsame Zeit war. Eine Schülerin betonte, dass sogar klassenübergreifende Freundschaften zwischen Schülerinnen und Schülern entstanden seien, welche im normalen Schulalltag wahrscheinlich nie den Kontakt zueinander gefunden hätten.

(Text: Renate Surmann)