Ritterplan News

Berichte von unseren Schülern aus der BBS und aus aller Welt

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Gestern war es soweit!

20. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Wir saßen am International Airport Vienna und hatten euch unseren letzten Blogeintrag geschrieben.

Wie ihr schon gelesen habt, haben uns die letzten 7 Wochen hier sehr gefallen. Am liebsten würden wir hier bleiben, doch unsere Vorfreude auf unsere Familie und unser zu Hause wächst von Minute zu Minute. In einigen Stunden werden wir deutschen Boden unter den Füßen spüren und es soll bitter kalt sein. Anscheinend bis zu -14°c! Wir werden ja sehen…

In den letzten drei Wochen haben wir uns nochmal einiges in Wien angesehen.

Hier in Wien ist es wunderschön in der Weihnachtszeit, die Straßen sind spektakulär beleuchtet. Das muss man einfach gesehen haben.

Wir waren natürlich auch auf einigen Weihnachtsmärkten, den schönsten den wir gesehen haben ist der am Rathaus, auch dieses ist wunderschön beleuchtet. Ich will nicht wissen, was Wien für eine Stromrechnung am Ende des Jahres hat :-D

Rebecca hat mir erzählt, dass der Punsch hier richtig gut schmecken soll und dass man den auf jeden Fall probiert haben muss.

Ich habe von meinen Arbeitskollegen eine Fiakerfahrt (Kutschfahrt) durch Wien geschenkt bekommen. Diese habe ich mit Rebecca und einer Freundin, die für ein Wochenende nach Wien gekommen ist, gemacht. Wir hatten leider nicht so schönes Wetter bei der Fiakerfahrt und konnten daher nur in einer geschlossenen Kutsche fahren. Wir haben dadurch dennoch sehr viele Sehenswürdigkeiten sehen können. Wir sind an der Hofburg, an dem Museumsquatier, am Parlament, am Rathaus und am Stephansdom vorbeigefahren.

Seit einer Woche hat es hier ununterbrochen geschneit und die Temperaturen sind nichts für Frostbeulen. :-D

Jetzt kommen wir aber wirklich zu den wichtigen Sachen:

Unsere Zeit hier war wie gesagt sehr schön und die Arbeit war super. Die Kinder und Jugendlichen haben uns sehr ins Herz geschlossen. Sie waren alle sehr traurig. Auch wir haben die Kinder und Jugendlichen natürlich sehr ins Herz geschlossen und uns viel der Abschied auch sehr schwer. Bei mir war es so dass ein Mädchen anfing zu weinen und sie mich gar nicht gehen lassen wollte. Ein junge fragte mich ob ich nicht nach meiner Schule wieder zurück in die WG kommen könnte und er fragte mich ob ich mich den auch gegen böse Männer in Deutschland wären könnte und dass ich gut auf mich aufpassen sollte.

Die Kinder forderten in den letzten Tagen von uns noch mehr Aufmerksamkeit, da sie merkten, dass es nun auf das Ende zu läuft. Sie mussten sehr viel kuscheln und wollten noch mehr über Deutschland wissen, als vorher.

Es war wirklich eine sehr schöne Zeit in Wien. Wir haben sehr viel gelernt und neue Erfahrungen mit dem Klientel und den Einrichtungen gemacht.

Der Abschied in meiner Gruppe ist genauso schwer gefallen wie bei Alicia und die Kinder waren die letzten Tage noch anhänglicher. Sie brauchten sehr viel Aufmerksamkeit und fragten immer wieder, ob ich noch einmal in die Gruppe kommen werde. Mich hat es ziemlich traurig gemacht, denn die Kinder und auch die Arbeitskollegen sind mir sehr ans Herz gewachsen, obwohl die Kinder auch ihre anderen Seiten haben, aber darüber schaut man in diesem Moment eher hinweg.

Wir haben in den Einrichtungen noch einmal alles geben was in uns steckte und sind mit Herz und Seele bei der Arbeit gewesen. Die Wochen gingen viel zu schnell um und wir hätten noch so viel vorgehabt, aber die Zeit lief davon. Komisch! *am Kopf kratz*

Ich hatte am letzten Arbeitstag noch Nachtschicht und der nächste Tag war ein sehr stressiger Morgen, aber ich habe die Trennung sehr gut weggesteckt, außer der Ältesten, denn die wollte mich gar nicht gehen lassen…

Sie weinte und nahm mich immer wieder in den Arm. Als ich los musste und die Kinder zum KiGa brachte, lief sie in ihr Zimmer. Dies tat dann schon ein wenig weh, aber sie wusste, dass es irgendwann einmal so kommen würde.

So Leute, wir heben uns noch ein wenig für die Schule auf und bedanken uns recht herzlich bei unseren Einrichtungen für die tolle Unterstützung, Betreuung und für die offenen Ohren, wenn es Probleme gab. Natürlich auch ein großes Dankeschön an die Schule, Frau Quaas und besonders an Kathrin für die Chance überhaupt so ein Praktikum im Ausland einmal mitgemacht zu haben, denn es ist eine wirklich schöne Erfahrung. Wir beide würden es immer wieder vollziehen!

Ach und was ihr noch wissen solltet…

Unser Flug hatte Verspätung, also wundert euch nicht, wenn auch ihr am Flughafen längere Wartezeiten haben werdet.

Wir wünschen euch allen ein sehr schönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010! Eine Umarmung an alle und wir sehen uns am 07. Januar 2010 zum Plaudern. :)

Alicia und Rebecca

*winke,winke*

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Tot ziens, Eindhoven!

15. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Ganz unglaublich, wie sehr Zeit tatsächlich wie im Fluge vergehen kann. Unser Abenteuer Auslandspraktikum neigt sich dem Ende zu und wir haben das Gefühl, dass es noch so vieles zu entdecken und zu erleben gibt, dass die Zeit aber einfach nicht ausreicht.

Mittlerweile haben wir es geschafft, auch andere niederländische Städte zu erkunden. So sind wir in s’Hertogenbosch (liebevoll Den Bosch genannt), Den Haag und Tilburg gewesen. Es ist bezeichnend, dass jede Stadt ihr eigenes Flair hat. Besonders angetan haben es uns die kleinen Gassen und Seitenstraßen der Fußgängerzonen, die schöne und urige Cafés beherbergen. Überhaupt sind die Innenstädte sehenswert, immer gibt es alte Häuser mit besonderen Fassaden anzuschauen und überall sind die Fußgängerzonen festlich geschmückt und beleuchtet. Dennoch haben wir festgestellt, dass unser Eindhoven für uns genau die richtige Stadt ist, wir fühlen uns hier wirklich heimisch.

Eindhoven wird nun zur „Winterstad“. Alles ist wunderschön beleuchtet, gerade bei Dunkelheit entfaltet die Innenstadt nun noch einen besonderen Reiz. Zudem wurde mitten auf dem Marktplatz eine Eisbahn aufgebaut. Es ist eine feine Sache, auf der (beheizten) Terrasse eines der Cafés zu sitzen und dem Treiben auf dem Eis zuzuschauen.

Die Eisbahn mitten in der Stadt...

Kann man bei nasskaltem Wetter die Menschen in Göttingen auf der Straße zählen, scheint dieses den Niederländern nichts anhaben zu können. Hier geht trotzdem jeder vor die Tür und es ist klasse, dass bei jedem Wetter in der Stadt „etwas los ist“. Wir haben schon so manches Mal gelacht, wenn wir wieder pitschnass nach Hause kamen und daran gedacht, dass wir in Deutschland wohl nicht ohne triftigen Grund stundenlang durch den Regen laufen würden. Obwohl wir manchmal tatsächlich einen triftigen Grund vorweisen können um des Abends noch eben in die Stadt zu laufen: argen Appetit auf Olie- oder Kersenbollen. Diese kann man an Verkaufswagen mit der verlockenden Überschrift „Hollandse Gebakkraam“ erstehen und diese Teilchen sind warm und mit Kirschen oder anderem Süßen gefüllt und duften lecker und überhaupt…ach und frittiert sind sie natürlich auch. Nix für die schlanke Linie, dafür umso mehr Genuss an kalten Winterabenden.

Es geht ja nun schnurstracks auf Weihnachten zu, aber hier ist das größte Fest ein anderes. Sinterklaas und der Zwarte Piet waren da! Man kann wohl einige Parallelen zum Nikolaus ziehen und doch hat das Fest hier eine gewichtigere Bedeutung. Der Sinterklaas reitet auf einem Schimmel über die Dächer und sein Helferlein Zwarte Piet (von denen es eine ganze Menge gibt) rutscht durch die Schornsteine und verteilt Geschenke in die vorher von den Kindern bereitgestellten Stiefel. Seit der Ankunft des Sinterklaas und seiner Helferlein Mitte November sind diese bis zum eigentlichen Festtag stets präsent gewesen – sei es im TV oder in Form von verkleideten und schwarz bemalten Menschen in der Stadt. Eine schöne Tradition, wie wir finden.

Der etwas andere Weihnachtsbaum...

Man mag bezweifeln ob das folgende Thema hierher gehört, doch wir fühlen uns verpflichtet, etwas über die „Feierkultur“ hier in Eindhoven zu berichten. Diese ist nämlich keineswegs mit der deutschen zu vergleichen. Hier gibt es die sogenannte „Stratumseind“ – eine enge Straße in der Fußgängerzone, in der sich Cafès / Clubs / Pubs / Kneipen aneinanderreihen. Eine einheitliche Bezeichnung für diese Läden zu finden ist wirklich schwierig, denn es läuft überall Musik und es wird überall getanzt, egal ob eine Tanzfläche vorhanden ist oder nicht. Die Läden sind größtenteils sehr klein und jeder auf seine Art besonders. Da man nirgendwo Eintritt bezahlt, kann man von einem zum nächsten schlendern und somit ist es auch draußen meist proppenvoll. Es gibt mehrere öffentliche Garderoben und der Großteil der Stratumseind-Besucher bewältigt die kurzen Wege zwischen den Läden trotz Eiseskälte nur mit T-Shirt bekleidet. Interessant ist auch, dass unter der Woche alles um zwei Uhr schließt und an den Wochenenden um vier Uhr. Und zwar pünktlich! Beeindruckend, dass das hervorragend klappt und jedermann brav den Heimweg antritt. Die Atmosphäre ist toll, obwohl es teilweise doch ein arges Gedränge ist, herrscht eine ausgelassene aber friedvolle Stimmung.

Apropos ausgelassene Stimmung – eine ebensolche durfte Ronja vergangenen Samstag erleben. Dank ihrer Arbeitsstätte kam sie als Begleitung in den Genuss, im Philips-Stadion ein Spiel des PSV Eindhoven aus der ersten Reihe verfolgen zu können. Dass dieser das Spiel gegen Alkmaar 1:0 für sich entscheiden konnte, war nur der krönende Abschluss eines ohnehin beeindruckenden Erlebnisses.

Einem beeindruckenden Erlebnis einer anderen Art durfte Antje vergangene Woche beiwohnen. Gemeinsam mit Kolleginnen nahm sie an einem Bingo-Abend teil. Obwohl dies zunächst etwas dröge klingen mag, war es mehr als gesellig und obwohl sie keinen Preis gewann, trat sie zufrieden ob eines spaßigen Abends den Heimweg an.

Und bald treten wir beide nun schon den Heimweg nach Deutschland an. Zeit, um ein kleines Fazit zu ziehen. Würden wir es wieder wagen? Jederzeit! Würden wir es wieder zusammen wagen? Jederzeit!

Wir möchten uns ganz herzlich bei der BBS Ritterplan bedanken, dass sie ein solches Projekt möglich macht. Vor allem bei Kathrin Bittner, die soviel Zeit und Herzblut in dieses Projekt steckt und uns allen soviel Mut gemacht hat.

„Hartelijk bedankt“ an unsere Einrichtungen. Wir haben uns sehr wohlgefühlt und sind jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen. Danke für die Offenheit, Freundlichkeit und Unterstützung aller Mitarbeiter und dafür, dass wir die Chance bekommen haben, viel Neues zu lernen und viele positive Erfahrungen zu machen.

Tausend Dank auch an die beiden „alten Perlen“ Ari und Doro für eine unterstützende Begleitung, die uns wirklich weitergeholfen hat und an Frau Hommel, die sich als begleitende Lehrkraft mit all unseren Fragen auseinandersetzen musste.

Vielen Dank auch an Hein von der ROC Eindhoven, der uns vor Ort unterstützt hat und uns immer ein zuverlässiger und hilfreicher Ansprechpartner war.

Wir freuen uns auf die verbleibenden Tage und werden diese sicher noch genießen. Wir werden viele tolle Erfahrungen und Erlebnisse mit nach Deutschland nehmen und auf eine Zeit zurückblicken, die wir niemals mehr missen möchten. Auf unseren ersten Aufenthalt in Eindhoven, der sicherlich nicht der letzte gewesen sein wird.

Wir zwei mal wieder pitschnass zurück aus der Stadt...

Bis bald in Deutschland! Oder wie man hier sagt: Tot ziens!

Ronja und Antje

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Nur noch eine Woche, dann geht der Flieger nach Hause!

13. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Olá ihr lieben!
Der Countdown läuft, nicht mehr lange dann sind wir schon wieder im Flieger auf dem Weg nach Hause. Die Wochen gingen echt schnell um, aber wir haben vieles kennen gelernt und erlebt.

Den einen Tag waren wir in Portimao. Wir waren in vielen Geschäften und haben natürlich auch eine Kleinigkeit gekauft. Auf einmal sahen wir den Rummel. Den Rummel, den wir schon die ganze Woche aus dem Zug aus sahen und die ganze zeit schon hin wollten. So einen tollen Rummel hatten wir zu vor noch nicht gesehen. Es gab lauter Fahrgeschäfte, Essensbuden und andere Losbuden. Zudem wurde laute Musik gespielt. Wir waren sehr überwältigt von dem ganzen.

Rummel in Portimao

Uns wurde berichtet, dass es in Guia ein sehr großes Shoppingcenter geben soll. Dieses mussten wir uns natürlich selbst anschauen. Der Hausmeister war so nett und hat uns vom Bahnhof abgeholt und uns zu dem Shoppingcenter gefahren. Später wurden wir auch wieder von ihm abgeholt. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Das Shoppingcenter war echt riesig und ein paar Klammotten haben wir auch finden können. Es war ein super Tag. Ganz hinten in dem Shoppingcenter, gab es einen riesigen Saal, in dem nur Essbuden staden, Mc Donalds, Bürger King und noch vieles mehr. In Lissabon haben wir schon gemerkt, dass es in den großen Einkaufsläden eine Essensbude neben der anderen gibt.

Für die Kinder haben wir einen Adventskalender vorbereitet. Wir haben in jeder Klasse Zettel aufgehängt und die Kinder können jeden, bzw. fast jeden Tag einen Zettel öffnen. In dem Zettel steht entweder gesagt wo das Päckchen versteckt ist, oder die Kinder müssen zusammen eine Aufgabe lösen um das Päckchen zu bekommen. Am Donnerstag den 17.12.09, werden wir in jeder Klasse eine Schatzsuche machen, damit die Kinder dann vor den Ferien alle noch mal ein Päckchen bekommen. Am Freitag steht in der Schule ein Fußballturnier an. Ganz zum Schluss spielen im Finale die Sieger von den Klassen, gegen die Lehrer. Da werde ich dann mitspielen, ich freu mich schon sehr.

Am 05.12.09 fand in der Schule einen Weihnachtsbasar statt. Draußen vor der Schule haben wir ein marokkanisches Zelt aufgebaut, in dem die Stände mit dem gebastelten waren. Zudem gab es noch einige andere Ständen von Läden aus Lagos. Z.B. gab es einen Spielzeugstand, ein Stand an dem der deutschen Bäcker Brot, Brezel und Berliner verkaufte, einen Dekostand und noch einiges mehr. Die Vorbereitungen haben wirklich spaß gemacht aber der Abend übertraf alles. Die Kinder haben vor den Eltern gesungen, getanzt und ein Theaterstück auf geführt. Das Theaterstück hat die dritte Klasse aufgeführt. Bei den Proben war ich mit dabei und konnte viele Tipps gegeben. Die Kinder waren einfach super. Der ganze Abend war sehr familiär, jeder kannte sich und bei den gebastelten Sachen, würde auch ordentlich zu geschlagen. Fast alles wurde verkauft und wir konnten so einiges an Geld einsammeln. In der Vorhalle der Schule konnte man sein eigenes Wohl, befriedigen. Es gab ein Buffet mit süßen und salzigen Speisen. Es war wirklich eine Menghe an Auswahl.

Letzten Dienstag 08.12.09 hatten wir frei, da es hier in Portugal ein Feiertag ist. An dem Tag wird Marias Empfängnis gefeiert. Den Tag haben wir ordentlich ausgenutzt. Wir haben uns mit zwei Kolleginnen getroffen und haben eine Tour entlang an der Westküste gemacht. Einfach nur großartig, das Wetter hat voll und ganz hinter uns gestanden. Erst gegen Nachmittag zogen Wolken auf. Wir haben viele riesige Wellen und Klippen gesehen. Von den Klippen aus konnte man sehr schöne Bilder machen. Sogar ganz am Ende von Europa sind wir gewesen, in Sagres. Dort haben wir uns dann erst mal in ein Cafe gesetzt und etwas getrunken und gegessen. Wir haben uns sehr gefreut, dass die beiden mit uns so eine Tour gemacht haben. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis wert.

Ja bald ist es schon wo weit und Weihnachten steht vor der Tür. Auch wir haben schon einiges an Weihnachtsgeschenken besorgt. Allerdings müssen wir noch schauen wie wir diese alle mit nach Deutschland bekommen. Da wir ja nur 15 Kilo Gepäck haben dürfen. Und das ist leider nicht viel. Wir haben jetzt aber von unserer Anleiterin eine Waage bekommen und können dann abwiegen können. Hier an der Algarve, wird schon fleißig geschmückt. Wir sind schon richtig in Weihnachtstimmung. Die ganzen Fußgängerpassagen, strahlen im Dunkeln und auch die Palmen wurden zum größten Teil geschmückt. Es sieht richtig gut aus. Auf unserem Weg zum Bahnhof, haben wir bemerkt, dass in der einen Straße, vor jedem Laden ein kleiner geschmückter Tannenbaum steht. Wir waren sehr überrascht und erfreut. Teilweise, liegen sogar Geschenke darunter.

Am Mittwoch wurde jetzt noch kurzfristig eine Weihnachtsfeier, für die Lehrer organisiert, bei der wir herzlich eingeladen sind. Wir freuen uns sehr darauf, da wir dann noch mal alle sehen und vielleicht schon mal ein wenig Abschied feiern können. Wir werden auch Wichteln, jetzt müssen wir uns nur noch genau überlegen, was wir kaufen, aber Ideen sind natürlich schon da. Kann ich ja jetzt nur nicht verraten.

Wir sind schon in Weihnachtsstimmung =;-) Wir wünschen euch Frohe Weihnachten!!

Wir sind schon in Weihnachtsstimmung =;-) Wir wünschen euch Frohe Weihnachten!!

Liebe Grüße

Svenja und Katharina

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Der Countdown läuft …

6. Dezember 2009 · Keine Kommentare

Jetzt geht es langsam dem Ende zu, Wahnsinn wie kurz acht Wochen doch sind. Laura und ich genießen die Zeit nochmal so richtig und wir sind froh, dass wir unseren Londontrip erst am vorletzten Wochenende machen. Das sind ein schöner Abschluss und ein absolutes Highlight zugleich. Am Freitag geht’s dann los, Piccadilly-Hostel und Zugfahrt sind schon gebucht.

Gestern waren wir ein zweites Mal in Bath. Es hat sich gelohnt, da wir dieses mal in dem berüchtigten Roman Bath Museum waren, was den Namen der Stadt ausmacht. Dank unserer deutschen Schülerausweise kamen wir günstiger rein. Das ist total Klasse, dass sie die akzeptieren. Wir haben auch wieder diese tollen Handys bekommen, auf dem wir die deutsche Übersetzung bekommen haben. Das Roman Bath wurde von den Römern vor 2000 Jahren erbaut. Es war damals ein zentraler Treffpunkt, indem sie ihre Freizeit verbracht haben und sich dort wuschen. Das Bad ist nur ein Teil der Anlage, dazu gehört auch noch ein Tempel, indem gebetet wurde. Das besondere an dem Bad ist, dass das Wasser aus den Tiefen der Erde kommt und richtig warm ist.

 

 

    Roman Bath      Ein echter Römer ;-)

    

Als wir nach dem Rundgang wieder draußen waren, wurden wir überwältigt von der Menschenmasse. Dadurch dass nun der Weihnachtsmarkt in Bath aufgebaut war, der übrigens ziemlich berühmt ist, ist das ein Anziehungspunkt für viele Menschen und Touristen. Bei unserem letzten Bath-Besuch hatten wir ein besseres Wetter, diesmal hat es die meiste Zeit nur geregnet, obwohl es morgens so freundlich aussah. Zu meinem Pech habe ich das falsche Schuhwerk ausgewählt und bin mit klatschnassen Füßen abends angekommen. (Julia)

Der Weihnachtsmarkt war riesig und viel zu voll. Aber es waren ein paar ganz schöne Stände dabei, bei denen auch einige Weihnachtsgeschenke zu finden waren. Am Abend haben wir noch einen Stopp in einem H&M Laden gemacht und sind anschließend der Musik gefolgt die wir hörten. Plötzlich standen wir vor einem Schaufenster mit einer Liveband drin. Eine Sängerin, eine Keyboarderin und zwei Gitarristen gaben ihr bestes. Es war so schön, dass ich mir eine CD von denen mitgenommen habe. Das Schaufenster gehörte zu einem Klamottenladen für Frauen.

 Letzte Woche war der Startschuss für Weihnachten. Samstag, den 28.11. ging in Stonehouse die Weihnachtsbeleuchtung an, welches feierlich gestaltet wurde. Es gab eine Bühne mit Livemusik, Kindern die Weihnachtslieder zum Besten gaben, Stände mit Kuchen, Keksen, Hamburgern, Glühwein und Fahrgeschäften. Zweimal fuhr Santa Claus durch die Straße. Aufgrund des schlechten Wetters sind wir dann bald nach Hause gegangen und sind mal wieder durch den halb überfluteten Weg gegangen.

Abends haben uns Paul und Clare noch zu einem kleinen Privat Konzert in einem kleinen Cafe in Stroud mitgenommen. Mit dem Eintrittsgeld unterstützten wir ein Klimaschutzprojekt in Kopenhagen. Es war total gemütlich, alle saßen auf dem Fußboden oder den anderen Sitzgelegenheiten und lauschten der Musik.

Am nächsten Tag wurden wir von einer Lehrerin mit nach Bristol genommen, die dort ihre Tochter zum Geburtstag besuchte. Sie ließ uns im Cabot Circus, einem Riesigen Einkaufszentrum raus. Sowas riesiges hab ich noch nicht gesehen. Eine Etage war ausgestattet mit ungefähr zehn verschiedenen Cafes, Restaurants und Bars.

                                                   Cabot circus

  Als wenn es da nicht genug Shopps gäbe, lag direkt dahinter noch eine Mall, sowas wie Kaufpark in Göttingen. Das im Vergleich zu dem Cabot Circus ist echt minimal. Wir waren begeistert als wir den deutschen Weihnachtsmarkt entdeckten. Es gab Glühwein, Crepes mit Nutella, Bratwurst und eine riesige Pyramide. Wir hörten deutsche Musik und gingen an einer Glühhütte vorbei. Auf den Lebkuchenherzen waren eine Menge deutsche Texte. Nachmittags wurden wir dann wieder von meiner Lehrerin und ihrem Sohn abgeholt.

                                            

 Als sie uns in Stonehouse raus lies und wir ausstiegen zogen wir draußen unsere Jacken an. Im Auto war es ziemlich warm und dann als das Auto weg fuhr fiel Laura auf, dass ihre Handtasche noch im Auto lag. Wir winkten noch, dass sie anhalten sollte. Leider war es um halb fünf schon dunkel und sie sahen uns natürlich nicht mehr. Das Handy und der Hausschlüssel fuhren nun auf und davon. Ein Trost war, dass wir sie am nächsten Tag wieder sehen würde. Ich hoffte nur dass jemand zu Hause war, denn es hatte mal wieder geregnet. Die Klingel funktioniert immer noch nicht, so dass wir an der Tür klopften. Ein Stein fiel mir vom Herzen, als Clare die Tür öffnete. Am nächsten Tag hatte Laura dann ihre Tasche samt Inhalt wieder zurück.

 Die Weihnachtszeit ist sehr glitzerig und blinkend. Bis jetzt genießen wir es richtig, erste Weihnachtskekse haben wir auch schon gebacken. Vanillekipferl und Spekulatius, welche bei den Kollegen auch schon super ankamen und erste Rezepte ausgetauscht wurden. Zu unserer Enttäuschung gab es leider keine Schoki-Adventskalender. In den Geschäften waren sie eher Mangelware. Hier ist es Tradition einen Christmas-cake zu backen. Laura hat ihren in der Einrichtung backen dürfen. Er hat ziemlich viele Kalorien, aber schmeckt ganz lecker. Clare hat ihren zum Verzehr freigegeben. Denn eigentlich wird er erst zum Christmas Eve gegessen. Die Engländer geben sich dafür sehr viel Mühe und backen ihn immer vier bis drei Wochen vor Weihnachten. Je länger er lieg, desto besser schmeckt er. Er enthält u.a. Rosinen, Marmelade, Cocktailkirschen, Mandeln, meistens Brandy, Marzipandecke und zum Abschluss eine Zuckerglasur. Über der Zuckerglasur wird dann am Ende noch individuell etwas gestaltet.

Seit dieser Woche haben wir einen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen. Er hat absolut nichts mit dem deutschen Weihnachtsbaum gemeinsam, nur dass er grün ist. Er ist nämlich aus dem Garten, geht bis zu den Knien und hat keine Nadeln. Dafür ist er schön geschmückt mit bunten Lichtern und jeder Menge Deko.

Einen schönen, gemütlichen 2. Advent und Nikolausabend.

 Liebe Grüße von Laura & Julia

                                                                                                   
                                        

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